Nikolaus oder Weihnachtsmann?
Wirft man einen Blick auf den Zeitablauf, besuchte der Nikolaus in der jüngsten Vergangenheit den Seniorenclub Schonnebeck des Ortsvereins Katernberg-Schonnebeck. War es vielleicht schon der frühe Weihnachtsmann oder doch der späte Nikolaus. Die Deutungen gehen in dieser Frage auseinander.
Worin sich aber alle einig sind, ist, dass der Nikolausbesuch eine willkommene Abwechslung im Club war. Nachdem sich der Nikolaus mit vertrauten Worten an die Besucher wandte, wurden kleine Präsente verteilt. Besonders hervorzuheben ist die handwerkliche Arbeit von Rudi Meis, der von seiner Frau Edith unterstützt wird. Die kleinen Werkstücke sind immer wieder eine große Freude und zeigen, wie viel Kreativität in der AWO steckt. Rudi vielen Dank dafür.
Neben dem Nikolaus waren auch die ehemalige Organistin von St. Anno in Stoppenberg Frau Schweinsberg eingeladen. Sie brachte einen Trompeter mit, der sein Musikinstrument verstand. Beide spielten bekannte Weihnachtslieder und der Trompeter erfreute die Versammlung mit einem Solo. Aber auch die Gäste konnten bei den meisten vorgetragenen Liedern mitsingen. Es war ein stimmungsvoller Nachmittag mit Gesang, aber auch mit nachdenklichen Texten.
Eine Geschichte handelte von Hirten, die die Ankunft des Erlösers erwarteten und untereinander ausmachen mussten, wer bei der Herde bleibt, um auf die Tiere aufzupassen. Zurück bleiben musste derjenige, der das leichteste Geschenk für das Neugeborene hat. Das war ein junger Hirte, der nicht viel zum Verschenken hatte, der aber letztendlich sich selbst als Geschenk mitbrachte. Ihn durften die anderen, so waren sie einhellig der Meinung nicht zurücklassen.
Eine andere Geschichte handelte von einer betagten Dame, die ohne Fahrschein von einem Kontrolleur in der Bahn erwischt wurde. Anstatt dem Kontrolleur fantasievolle Geschichten über Verwirrtheit, Demenz oder unverstandene Technik des Ticketautomaten zu präsentieren, gestand sie, dass das Geld zum Monatsende nicht reichte. Und wer von uns hat nicht schon einmal diese Erfahrung gemacht. So blieb ihr nichts anderes übrig, als es zu riskieren, ohne Ticket zu fahren, weil sie nicht darauf verzichten wollte, diese Woche ihr Enkelkinder zu sehen. Leider hatte sie Pech und wurde bei der Kontrolle erwischt. Sie hielt dem Kontrolleur den Personalausweis hin, damit dieser den Namen und die Adresse notieren konnte. Zu ihrer Überraschung tat dieser das nicht, sondern kaufte ihr eine Vierfahrkarte, mit der sie ihre Enkel diese Woche gleich zweimal sehen konnte.
Zwar war die erste Geschichte heute nicht mehr up to date und die zweite ist eher nicht zum Nachmachen. Aber sie sind schön, bewegen uns und haben die Botschaft, dass wir die Finanzschwachen und Armen nicht ausgrenzen dürfen und sie ein Recht auf Teilhabe haben. Der Geldbeutel darf nicht darüber entscheiden, wer mitmachen darf und wer nicht. Bei der AWO sind alle willkommen und ganz besonders diejenigen, denen es finanziell nicht so gut geht. Das gilt bei uns das ganze Jahr und nicht nur zur Weihnachtszeit. Deshalb vielen Dank für die Geschichten, die uns dieses wichtige Anliegen auf erzählerische Weise in Erinnerung gerufen hat. Solche Worte hören wir gerne.
Kaffee und Kuchen durften nicht fehlen. Diesmal gab es besonders leckeren, selbst gemachten Kuchen. Die Besucher des Seniorenclubs verbrachten ein paar schöne Stunden. Das Programm war von den Leitern des Clubs Rudi und Edith Meis sehr schön gestaltet. Unterstütz wurden sie von den Helferinnen, ohne die sich so ein Nachmittag nicht stemmen lies. Ganz herzlichen Dank für euer Engagement und Einsatz. Besonders hervorzuheben sind die handwerklichen Akzente der beider Leiter des Clubs. Die Dekoration ist immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis.
Falls der eine oder die andere nichts mit Religion, Kirche und dem Rummel zu tun haben will, haltet durch, es ist bald vorbei. Auch ihr seid in der AWO herzlich willkommen. Für viele ist die Weihnachtszeit und die damit verbundene Tradition ein wichtiger Höhepunkt im Jahr. Dem wollen wir uns in der AWO nicht verschließen. Es sind alle eingeladen in dieser sonnenarmen Zeit sich in unserer Gemeinschaft aufgehoben zu fühlen egal ob ihr Weihnachten mit Herzblut feiert oder ihr damit nicht viel anfangen könnt.
Bald geht die Adventszeit zu Ende und wird von der Weihnachtszeit abgelöst.
Dazu steht in Wikipedia: Advent (lateinisch adventus „Ankunft“), eigentlich adventus Domini (lat. für Ankunft des Herrn), bezeichnet die Jahreszeit, in der die Christenheit sich auf das Fest der Geburt Jesu Christi Weihnachten vorbereitet. Zugleich erinnert der Advent daran, dass Christen das zweite Kommen Jesu Christi erwarten sollen. Der Advent und damit das neue Kirchenjahr beginnt am Vorabend des vierten Sonntags vor Weihnachten, dem ersten Adventssonntag.
Und zu Weihnachten steht dort: Weihnachten, auch Weihnacht, Christfest oder Heiliger Christ genannt, ist im Christentum das Fest der Geburt Jesu Christi. Festtag ist der 25. Dezember, der Christtag auch Hochfest der Geburt des Herrn (lateinisch Sollemnitas Nativitatis Domini oder in Nativitate Domini), dessen Feierlichkeiten am Vorabend, dem Heiligen Abend (auch Heiligabend, Heilige Nacht, Christnacht, Weihnachtsabend) beginnen. Der 25. Dezember ist in vielen Staaten ein gesetzlicher Feiertag. In Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Teilen der Schweiz und vielen anderen europäischen Ländern kommt im Kirchenjahr als zweiter Weihnachtsfeiertag der 26. Dezember hinzu, der auch als Stephanstag begangen wird.
Eine Recherche mit der KI ergab, dass um die Weihnachtszeit auch noch andere Kulturen ihre besonderen Feste haben. Hier ein kleiner Einblick:
Hanukkah (14. bis 22. Dezember 2025)
Hanukkah ist ein acht Tage dauerndes jüdisches Fest, das an die Wiedereinweihung des Zweiten Tempels in Jerusalem im Jahr 164 v. chr. Erinnert. Zentral ist das Entzünden der Chanukka, das an das überlieferte Ölwunder erinnert, bei dem eine kleine Menge geweihten Öls acht Tage lang brannte.
Chanukka: Die Chanukka ist ein neunarmiger Leuchter, der speziell für das Chanukkafest verwendet wird. Acht Arme stehen für die acht Tage des Festes, der neunte Arm („Schamasch“) dient zum Anzünden der anderen Lichter.
Bodhi Day (Rohatsu) (8. Dezember 2025)
Der Bodhi Day ist ein buddhistischer Feiertag, der die Erleuchtung Siddhartha Gautamas unter dem Bodhi-Baum markiert und im Zen-Buddhismus traditionell am 8. Dezember begangen wird.
Siddhartha Gautama war ein indischer Weisheitslehrer und Religionsstifter, der nach seiner Erleuchtung als „Buddha“ („der Erwachte“) gilt und den Buddhismus begründete.
Rohatsu: Rohatsu ist die japanische Bezeichnung für diesen Gedenktag („8. Tag des 12. Monats“) und wird im Zen als intensiver Meditations- und Retreat-Zeitraum begangen, der an die Erleuchtung des Buddha erinnert.
Wintersonnenwende / Yule (Wicca / Neopaganismus) (21. Dezember 2025)
Die Wintersonnenwende ist ein astronomisches Ereignis, das den kürzesten Tag und die längste Nacht des Jahres markiert. Sie wird seit der Vorgeschichte in vielen Kulturen gefeiert.
Laut Wikipedia wurde die Wintersonnenwende in zahlreichen alten Kulturen gefeiert, darunter:
Nordeuropäische Kulturen (z. b. germanische und nordische Traditionen; Yule)
Neolithische Kulturen Europas (z. b. Bauwerke wie Stonehenge und Newgrange, die auf die Sonnenwende ausgerichtet sind)
Alte ägyptische Kultur (Ausrichtung von Tempeln auf die Sonnenwende)
Wicca / Neopaganismus: Moderne Wicca- und neopaganistische Gruppen feiern Yule als Fest der Wiedergeburt des Lichts, angelehnt an ältere nordeuropäische Sonnenwendtraditionen.
Das christliche Weihnachtsfest wurde auf den 25. Dezember gelegt, weil dieser Zeitraum in vielen alten Kulturen bereits als Fest der Wintersonnenwende und der Wiederkehr des Lichts gefeiert wurde. In Rom fielen die Feste Saturnalia und Sol Invictus in dieselbe Zeit, was die Übernahme bestehender Bräuche wie Geschenke, Lichter und Festmahle begünstigte. Auch nordeuropäische Traditionen wie Yule mit immergrünen Pflanzen und Sonnenwendritualen wirkten prägend. Weihnachten entstand somit nicht isoliert, sondern knüpfte an weit ältere solare und kulturelle Feste an.
Der Administrator also der Autor (Martin Hase) dieser Texte wünscht euch eine frohe Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt gesund und kommt gut durch diese sonnenarme Zeit. Wir sehen uns das nächste Jahr wieder.
Falls ihr aus der Kirche ausgetreten seid oder nicht christlich, wünsche ich euch ein paar schöne freie Tage, eine schöne Zeit und ebenfalls einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt auch ihr gesund und kommt gut durch diese sonnenarme Zeit. Wir sehen uns das nächste Jahr wieder.
Fotos und Video: Rudi Meis und Martin Hase
Quellen: Ki Recherche (hauptsächlich Wikipedia)
Wikipedia




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